Bauberichte
Baustellenbericht zur nachträglichen Horizontalsperre im Mauersägeverfahren zur Mauertrockenlegung von
erdberührten Kellerwänden aus Ziegelmauerwerk gegen anstehendes Erdreich.
Aufgrund von Bauabläufen oder Behinderungen ist es oft nötig, nachträglich eine
Horizontalsperre im Mauersägeverfahren ohne vorherige Schachtung gegen das Erdreich auszuführen.
Hierbei wird das Mauerwerk von der Innenseite der Außenwände abschnittsweise aufgetrennt, HDPE-Platten eingelegt,
die statische Sicherung mit Duroplastkeilen hergestellt sowie
einseitig mittels Zementmörtel verdämmt und eine Zementsuspension verpresst.
Nach Schachtungsarbeiten wurde später festgestellt, dass die Verpressung der Horizontalsperre höchst erfolgreich war.
In Teilbereichen war eine Noppenbahn vorhanden, sodass sich ein Teil der Zementsuspension zwischen
Mauerwerk und Noppenfolie ausbreitete.
Hiermit konnte der Nachweis erbracht werden, dass eine nachträgliche Horizontalsperre im
Mauersägeverfahren zur Kellertrockenlegung auch ohne vorheriges Freilegen des Mauerwerks von außen erfolgreich möglich ist.
Die nachfolgenen Fotos, zeigen uns Gebäude, welche uns zur Mängelbeseitigung in Auftrag gegeben worden
sind und entsprechend der geltenden Vorschriften fachgerecht abgedichtet wurden.
weitere Bauberichte:
Ausführung der KMB (Kunststoffmodifizierte Bitumendickbeschichtung)
in einer Kehle hat versagt. Keine Gewebeeinlage, Material zu dick
Die Vertikalabdichtung wurde von einer Perimeterdämmplatte beschädigt.
Mögliche Ursache:
- KMB noch nicht durchgetrocknet
-KMB durch Sonneneinstrahlung aufgeheizt und weich
-zu starke Verdichtung
Dies war einmal eine Vertikalabdichtung
-ohne den Untergrund zu reinigen
-ohne Voranstrich
-ohne Anfüllschutz
-viel zu dünn (1-2mm)
Dieses Foto vermittelt einen Eindruck über die Verarbeitung von Noppenbahnen ohne Gleitfolie.
Gemäß DIN 18195 Teil 10 ist eine bituminöse Abdichtung dauerhaft vor Beschädigung zu schützen.
In diesem Fall wurde die KMB ( kunststoffmodifizierte Bitumendickbeschichtung beschädigt).
Mangelhafte Ausführung einer Hauseinführung.
Auch 2 Sorten Silikon sind nicht geeignet.
Versagensgrund: zu dick !
Einkomponentige Bitumendickbeschichtung trocknet so gut wie nie durch,
wenn sie in einer Schichtstärke größer 5 mm in einem Arbeitsgang aufgetragen wird.
Vertikalabdichtung in Dickbeschichtung.
Löst sich problemlos vom Untergrund, keine Haftzugfestigkeit, kein Voranstrich,
einfach nur auf verschmutzten Untergrund geschmiert.
Wasser läuft aus dem Haus. (ca. 15 cm über der Bodenplatte)
Vertikalabdichtung gegen Druckwasser hat versagt, Drainage nicht vorhanden.






